And the FORESTs will echo with laughter …

Wald ohne Bäume in Kunst + Wissenschaft
27. Juni 2020 – 27. März 2021

Aktuelle Öffnungszeiten:
Samstag, 10 bis 18 Uhr
Nur nach Online-Voranmeldung

Sommerpause vom 15.–31. August 2020

Key-Visual

Projekt

And the FORESTs will echo with laughter … Die Zeile aus einem Song von Led Zeppelin führt in eine neue Ausstellung, die in der ERES-Stiftung ab 27. Juni 2020 gezeigt wird.

Im Fokus steht der Wald als sozialer Raum. Sein Ökosystem funktioniert auf der Basis von Vernetzung, Information und Kommunikation, Austausch und Symbiose. Vor unseren Augen verborgen, spielen sich komplexe Prozesse ab, die nicht nur für die beteiligten Organismen lebenswichtig sind. Denn der Wald ist weit mehr als nur Bäume: Als Wirtschaftsgut, Lebensraum, Sauerstoffproduzent, CO2- und Wasserspeicher, aber auch als Sehnsuchtsort, mystischer Raum und Gegenentwurf urbaner Zivilisation spielt er für den Menschen eine essentielle Rolle.

Zeitgenössische künstlerische Positionen eröffnen unerwartete Zugänge in das Bedeutungsdickicht Wald, naturwissenschaftliche Vorträge werfen Schlaglichter auf das faszinierende Wood Wide Web, das Internet des Waldes, und diskutieren aktuelle Forschungsfragen rund um den Wald.

Ausstellung

27. Juni 2020 – 27. März 2021

Öffnungszeiten

Samstag, 10.00–18.00 Uhr
Eintritt frei
Ausstellungsbesuch (Slot: 45 Minuten) nur nach vorheriger Online-Anmeldung

Führungen

Bis auf Weiteres dürfen wir leider keine Führungen anbieten. Aber es gibt ein Informationsblatt.

Künstler

John Baldessari, Luisa Baldhuber, James Benning, Persijn Broersen & Margit Lukács, John Cage, Miriam Ferstl, Fischli / Weiss, Tue Greenfort, Wolfgang Kaiser, Martin Kippenberger, Marcellvs L. & Munan Øvrelid, Klaus Littmann, Marcus Maeder, Antje Majewski, Albert Oehlen, Daniel Roth, Michael Sailstorfer, Hans Schabus

Martin Kippenberger – Jetzt geh ich in den Birkenwald, denn meine Pillen wirken bald
Martin Kippenberger, Jetzt geh ich in den Birkenwald, denn meine Pillen wirken bald, 1993, © Sammlung Johann Widauer, Foto: ERES-Stiftung, Thomas Dashuber
Marcus Maeder – Espírito da floresta
Marcus Maeder, Espírito da floresta / Forest Spirit, 2017/2020, © Marcus Maeder
Hans Schabus - Im Tiefen Wald
Hans Schabus, Im Tiefen Wald, 2020, © Hans Schabus / Bildrecht GmbH, Foto: ERES-Stiftung, Thomas Dashuber

Vorträge

Montag, 06. Juli 2020, 19 Uhr

Waldsterben – Rückblick auf einen Ausnahmezustand
Dr. Roderich von Detten, Professur für Forstökonomie und Forstplanung, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg

Der Vortrag ist unter Videos zu sehen.

Montag, 20. Juli 2020, 19 Uhr

Der Wald ist mehr als lauter Bäume
Vernetzte Systeme in einem bedeutungsvollen Lebensraum
Prof. Dr. Hansjörg Küster, Institut für Geobotanik der Leibniz Universität Hannover

Der Vortrag ist unter Videos zu sehen.

Montag, 14. September 2020, 19 Uhr

Wälder, Böden, Klimawandel
Prof. Dr. Winfried E. H. Blum und Prof. Dr. Manfred Lexer, Universität für Bodenkultur Wien

Anfang Dezember 2020

Schwindende Lebensräume, mehr Pandemien?
Zoonosen wie SARS, FSME, Zika oder Ebola im Anthropozän, N. N.

Anmeldung

Teilnahme nur nach vorheriger Online-Anmeldung

Exkursion

Samstag, 24. Oktober 2020, 6–13 Uhr

Erkundung im Wald, im Moor und im Boden
Zwei Geländegänge, Frühstück, Lesungen und Mittagssuppe in der Stiftung Nantesbuch, Bad Heilbrunn (optional mit vorausgehender Übernachtung)
Wald-Exkursion mit der Künstlerin Miriam Ferstl

Eine Kooperation mit der Stiftung Nantesbuch
Anmeldeschluss: 20. September 2020
Information und Preise: stiftung-nantesbuch.de
Anmeldung: veranstaltungen@stiftung-nantesbuch.de, Telefon 08046 2319115

Symposium

Montag, 09. November 2020, 19 Uhr

Amazonas – Regenwald

Tropenwälder in Gefahr
Der Zustand des amazonischen Regenwalds und das AmazonFACE-Projekt
Prof. Dr. Anja Rammig, Professur für Land Surface-Atmosphere Interactions, TU München, Wissenschaftszentrum Weihenstephan

Espírito da floresta
Audiovisuelle Performance
Marcus Maeder, Künstler, Forscher, Komponist, Zürcher Hochschule der Künste

Podiumsgespräch
Wie kann der Amazonas-Regenwald erhalten werden?

Pressestimmen

Pressestimmen zum Projekt finden Sie auf unserer Presseseite.