ERES-Stiftung

Perspektiven

Die Naturwissenschaften liefern heute faszinierende Bilder. Wir können in ferne Galaxien blicken oder die Bewegung von Elementarteilchen verfolgen. Naturwissenschaftliche Bilder stellen dar, lassen jedoch emotionalen Interpretationen wenig Raum. Im Gegensatz dazu kann die bildende Kunst frei von Sachzwängen agieren und ein sinnliches Assoziationsfeld schaffen.

Kunst und Wissenschaft sind dabei keine Gegensätze. Sie ergänzen sich gegenseitig in ihren Beschreibungsmodellen von Wirklichkeit. Den Künstler wie den Wissenschaftler lockt das Andere, das Neue, das Verborgene, das Geheimnisvolle. Beide brauchen Intuition, Kreativität und eine gewisse Respektlosigkeit gegenüber herrschenden Paradigmen, um Neues zu schaffen. Die Verbindung beider Pole kann überraschende Perspektiven öffnen.

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